Überlegungen einer schlesischen Studentin

Elżbieta Łęgowik ist Journalismusstudentin und Autochthone aus Überzeugung. Im Folgenden präsentieren wir ihren Text über die Suche nach Identität und die Gefühle, die sie mit den schlesischen kulturellen Traditionen verbindet. Łęgowik schreibt über die sozialen Traumata ihrer Großeltern und die Emanzipationsträume ihrer Umgebung. Sie schreibt der schlesischen Sprache eine besondere Rolle in diesem Prozess zu. Sie spricht auch über die Bedeutung der Beziehung zwischen dem Schlesiertum und dem Deutschtum.

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Die Schlesier erklären sich zu Verbündeten der Deutschen

Auf Initiative des schlesischen Europaabgeordneten Łukasz Kohut und mit tatkräftiger Unterstützung des VdG-Präsidenten Rafał Bartek fand im DFK in Rosenberg ein erstaunliches Treffen statt. Es saßen nicht nur Abgeordnete und VdG-Vorstandsmitglieder an einem Tisch. Am selben Tisch saßen auch mehrere Vertreter der deutschen Minderheit und schlesischer Organisationen. Die Europaabgeordnete Birgit Sippel (SPD) versprach, sich in Brüssel für die Interessen beider Gruppen einzusetzen.

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Polnische und deutsche Soldaten reparieren Kriegsgefangenengräber

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Lamsdorf bei Namslau ein Ort des Martyriums für alliierte Soldaten. Sie wurden hier als Kriegsgefangene gehalten, und viele von ihnen überlebten ihren Aufenthalt nicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Vertreter der autochtonen Gemeinschaft in der bestehenden Lagerstruktur eingesperrt und ermordet. In den letzten Tagen führten polnische und deutsche Soldaten Hand in Hand Reinigungsarbeiten im Lager durch und pflegten die Gräber all derer, die hier gestorben waren.

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Die württembergischen Königsgüter kehren nach Oppeln zurück

Von der Pracht Oberschlesiens in früheren Jahrhunderten zeugen vor allem die Ruinen von Palästen. Einige von ihnen haben sogar die Zeitprobe überstanden, andere haben ganz aufgehört zu existieren. Dieses Schicksal teilte auch das Schloss der württembergischen Könige in Carlsruhe, das zuvor ein kulturelles Zentrum von europäischer Bedeutung gewesen war. Deshalb sind die Objekte aus diesem Palast, die kürzlich aus München nach Oppeln gebracht wurden, so wichtig für die regionale Identität. Umso wichtiger ist es, dass von der Ausstattung der oberschlesischen Schlösser meist nur Fotografien erhalten sind.

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Ältere Artikel

Alfons Nossol ist unser Meister!

Die Autochthonen seien kosmopolitisch und hätten sich nie ethnisch definieren lassen

Erzbischof Prof. Dr. Alfons Nossol ist der Meinung, dass die Autochthonen ihre Vielfalt akzeptieren und sich nicht ablehnend gegenüber stehen sollen. Sie sollten mehr übereinander wissen, sich gegenseitig unterstützen und bereichern. Diese Ansichten des Erzbischofs könnten als Motto der Bemühungen...

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Die Mauer sind nicht Zeitgemäß

Der Kommentar

Prof. UŚ dr hab. Sebastian Fikus

Als die deutsche Minderheitenorganisation vor dreißig Jahren gegründet wurde, wiederholten ihre damaligen Führer wie ein Mantra, dass sie als Brücke in den deutsch-polnischen Beziehungen dienen würde. Dieses Postulat blieb in den nächsten Jahren ein leeres Wort, denn in der Tat hat niemand auch nur definiert, wie eine solche Brücke aussehen würde.

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Oberschlesien Heute

Ein Film aus dem Jahr 1989

"Oberschlesien Heute", ein Film über die Untergrundaktivitäten der deutschen Minderheit vor 1990. Es zeigt die Geschichte des verstorbenen Gründers der Organisation, Johann Kroll. Der Film erinnert an seine Initiative, die Unterschriften unter dem Bekenntnis zur Deutschtum zu sammeln.

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Oberschlesien Aktuell

Die erste deutschsprachige Sendung im polnischen öffentlichen Fernsehen

"Oberschlesien Aktuell", die erste deutschsprachige Sendung im polnischen öffentlichen TVP, wurde im August 1992 ausgestrahlt. An dem Programm nahmen nicht nur die damalige Ministerpräsidentin Hanna Suchocka, aber auch Jan Krzysztof Bielecki und der damalige Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Klaus Kinkel...

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Aus dem Leben eines Taugenichts

Musical-Adaption der Eichendorffs Novelle

Auszüge aus der Inszenierung des Musicals "Aus dem Leben eines Taugenichts" nach der Novelle von Eichendorff. Sie wurde auf der Bühne des Jan-Kochanowski-Theaters in Oppeln präsentiert. Die Uraufführung fand im April 1992 statt. Regie und Inszenierung: Sebastian Fikus (Oppeln)...

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Schwarze Wolken über der Elbe

Der Abgeordnete Knut Abraham (CDU) im Gespräch mit Spectrum.direct

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) erhielt bei den letzten Bundestagswahlen in einigen Regionen 25 % der demokratischen Stimmen. Einige der Aktivisten der Partei bekennen sich offen zu nationalsozialistischen Sehnsüchten. Diese Tatsache erschreckt die Vertreter der politischen Elite der Bundesrepublik. Sie wirft aber auch Fragen nach den Gründen für die außergewöhnliche demokratische Unterstützung für die rechtsextreme AfD auf. Spectrum.Direct sprach darüber mit dem CDU-Abgeordneten Knut Abraham. Siehe Video.