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Geschichte
Identität
Menschen
11.9.2026
Beuthen begann nicht erst 1945
Auf Initiative der Deutschen in Beuthen nahm der einstige preußische Oberbürgermeister der Stadt wieder vor seinem Haus „Platz“. Der Stadtrat stimmte zu, ein städtisches Unternehmen stellte das Geld bereit, und vor der Villa Georg Brünings wurde eine Denkmalbank mit seiner Figur aufgestellt. Das heutige Beuthen behandelte ihn nicht wie einen Fremden. Die Stadt erkannte ihn als Teil ihrer eigenen Geschichte an.
Der neue Energieminister in der polnischen Regierung, Piotr Masłowski, stammt aus Rydultau und ist Schlesier.Im Gespräch mit Spectrum.Direct spricht er über seine Sorge angesichts der politischen Instrumentalisierung antideutscher Stereotype. Die Folgen dieser Politik könnten gravierende Auswirkungen auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation in Polen haben. Der Minister warnt zudem davor, dass Schlesier und die deutsche Minderheit zu den ersten Opfern einer möglichen Eskalation werden könnten.
Berlin ist die Stadt, aus der einst die dramatischen Befehle zur Bombardierung Warschaus, zur massenhaften Erschießung seiner Einwohner und schließlich zur beinahe vollständigen Zerstörung der Stadt erteilt wurden. Eine erschütternde Bilanz des Unrechts von nahezu kosmischem Ausmaß. Doch wie nach einer Sonnenfinsternis kam ein schöner Tag. Und genau an diesem symbolischen Tag, dem 12. August, reichten sich beide Städte wieder die Hand.
Bei einem sommerlichen Spaziergang erfuhr Karol Heliosz das Geheimnis um die Beziehung seiner Freundin mit ihrem eigenen Cousin. Dabei hörte er auch die Geschichte davon, wie Kasia plötzlich mit ganz anderen Augen auf die Bilder ihres Urgroßvaters mit preußischer Pickelhaube vor den Befestigungen des eroberten Fort Douaumont in Frankreich blickte - und auf die deutsche Geschichte ihrer eigenen Familie.
In Neustadt O.S. hat es tatsächlich ein Ghetto für Deutsche gegeben. Es gab Stacheldraht, Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Tod. Achtzig Jahre später brachte der Kreistag von Neustadt O.S. den Mut zu einer Geste der Erinnerung auf und ergriff die Initiative, der Opfer zu gedenken. Dieser ehrenwerte Versuch, sich der Geschichte aufrichtig zu stellen, scheiterte jedoch an lokaler Engstirnigkeit.
Ein polnischer Eindringling in der romantischen Idylle
Eingezäunte Weiden und deutsche Kühe sind in den Blick polnischer Elche geraten. Offenbar gelangweilt von den Lichtungen der Lubliner Region und des Białowieża-Urwaldes, zogen sie auf der Suche nach neuen Revieren nach Westen – und, wie sich herausstellte, auch nach gesellschaftlichen Abenteuern. Männliche Elche aus Polen sorgen heute in Brandenburg zugleich für Belustigung, Entsetzen und Ratlosigkeit. Umso mehr, als diese Tiere hier seit beinahe 200 Jahren nicht mehr heimisch waren.
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