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Geschichte
Menschen
22.1.2026
Unterschiedliche Erfahrungen, gemeinsame Zukunft
Mit Knut Abraham, dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, sprechen wir über die Zukunft des deutsch-polnischen Runden Tisches 2026 sowie über die Rolle der deutschen Minderheit, der Polonia und der Vertriebenenverbände – drei Gruppen, die trotz unterschiedlicher Erfahrungen heute vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
In autoritären Systemen muss der Staat niemanden physisch eliminieren, um ein Leben als weniger wert einzustufen. Es genügt, es als Kollateralschaden höherer Ziele zu behandeln. Das Buch „Ołowiane dzieci“ von Michał Jędryka hilft zu verstehen, warum die Autochthonen heute ihre Eigenständigkeit einfordern.
In Oberschlesien ist eine Politik möglich, die ohne die Trennung in Minderheit und Schlesier auskommt. Der Bürgermeister von Leschnitz, Łukasz Jastrzembski, spricht über die Entstehung einer neuen Wahlplattform, über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit schlesischen Gruppierungen sowie über eine besondere Loyalität gegenüber den Menschen, deren Familien diese Region seit Jahrhunderten mitprägen. Es ist ein Gespräch über das Schlesischsein, über Vertrauen und über eine Politik im Interesse der Region – nicht im Interesse von Auseinandersetzungen, die in Warschau geführt werden.
Was bedeutet heute Schlesischsein, was Deutschsein in Oberschlesien – und müssen diese beiden Identitäten zwangsläufig miteinander konkurrieren? In einem Gespräch für spectrum.direct spricht Dr. Tomasz Hutsch, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Regios, über die Identität des Ortes, die Situation der deutschen Minderheit sowie über mögliche Formen der Zusammenarbeit jenseits milieubedingter Trennlinien. Es ist eine vertiefte, stellenweise auch polemische Reflexion über Sprache, Erinnerung und die Zukunft einer Region, die – wie der Gesprächspartner betont – im europäischen Maßstab einzigartig bleibt.
Eine der prächtigsten und zugleich am besten erhaltenen aristokratischen Residenzen in Oberschlesien kommt unter den Hammer. Der bisherige Eigentümer ist insolvent, das Anwesen wurde vom Gerichtsvollzieher zum Verkauf ausgeschrieben. Erstmals seit Jahrzehnten eröffnet sich damit die Chance, nicht nur den architektonischen Glanz des barocken Schlosses wiederherzustellen, sondern auch eine aristokratische Lebensform, die untrennbar mit diesem Ort verbunden war.
Agnieszka Dłociok steht an der Spitze einer der dynamischsten Organisationen der deutschen Minderheit in Polen. Während in vielen DFK-Ortsgruppen die Mitgliederzahlen kontinuierlich zurückgehen, kommt der TSKN-Kreisverband in Gleiwitz mit dem Drucken neuer Mitgliedsausweise kaum hinterher. Innerhalb seiner Strukturen ist die Stimme der jungen Generation immer deutlicher zu vernehmen. Im Gespräch mit A. Dłociok sprechen wir über die Quellen dieses Phänomens, über ihr persönliches Verhältnis zur schlesischen Identität sowie darüber, warum – wie sie selbst betont – das, was sie tut, aus dem Herzen kommt und ihr echte Freude bereitet.
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