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Politik
Menschen
30.12.2025
Politik „von hier“
In Oberschlesien ist eine Politik möglich, die ohne die Trennung in Minderheit und Schlesier auskommt. Der Bürgermeister von Leschnitz, Łukasz Jastrzembski, spricht über die Entstehung einer neuen Wahlplattform, über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit schlesischen Gruppierungen sowie über eine besondere Loyalität gegenüber den Menschen, deren Familien diese Region seit Jahrhunderten mitprägen. Es ist ein Gespräch über das Schlesischsein, über Vertrauen und über eine Politik im Interesse der Region – nicht im Interesse von Auseinandersetzungen, die in Warschau geführt werden.
Was bedeutet heute Schlesischsein, was Deutschsein in Oberschlesien – und müssen diese beiden Identitäten zwangsläufig miteinander konkurrieren? In einem Gespräch für spectrum.direct spricht Dr. Tomasz Hutsch, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Regios, über die Identität des Ortes, die Situation der deutschen Minderheit sowie über mögliche Formen der Zusammenarbeit jenseits milieubedingter Trennlinien. Es ist eine vertiefte, stellenweise auch polemische Reflexion über Sprache, Erinnerung und die Zukunft einer Region, die – wie der Gesprächspartner betont – im europäischen Maßstab einzigartig bleibt.
Eine der prächtigsten und zugleich am besten erhaltenen aristokratischen Residenzen in Oberschlesien kommt unter den Hammer. Der bisherige Eigentümer ist insolvent, das Anwesen wurde vom Gerichtsvollzieher zum Verkauf ausgeschrieben. Erstmals seit Jahrzehnten eröffnet sich damit die Chance, nicht nur den architektonischen Glanz des barocken Schlosses wiederherzustellen, sondern auch eine aristokratische Lebensform, die untrennbar mit diesem Ort verbunden war.
Die Entscheidung der Bundesregierung, die Finanzierung der Vertriebenenorganisationen sowie der deutschen Minderheiten im Ausland dem Bundesinnenministerium zu übertragen, eröffnet ein neues Kapitel der deutschen Erinnerungs- und Minderheitenpolitik. Der neue Ansatz soll den Schutz des deutschen kulturellen Erbes stärken, die Verständigungspolitik festigen und die Rolle der Minderheiten ausbauen. Im Gespräch mit Spectrum Direct spricht Prof. Dr. Berndt Fabritius über Prioritäten, Herausforderungen und die Zukunft der deutschen Gemeinschaft in Schlesien.
Der hundertste Geburtstag von Heinz Piontek wurde in Kreuzburg nicht nur zum Anlass, an einen herausragenden Schriftsteller zu erinnern, sondern auch daran, dass große schlesische Literatur keine nationalen Grenzen kennt. Piontek trug – wie viele Künstler dieser Region – sein Leben lang dieselbe Sehnsucht nach der Landschaft seiner Kindheit in sich.
Die Zukunft der deutschen Minderheit in Polen hängt vom Mut ab, den Begriff der deutschen Identität neu zu definieren – nicht als abstrakte Idee, sondern als lebendige, in der schlesischen Region verwurzelte Gemeinschaft. Das kulturelle Leben der Minderheit kann wieder zu einer Quelle von Stolz, Zusammenhalt und kreativer Kraft werden.
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