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Bräuche
Identität
7.4.2026
Die Tradition kam aus Andechs
Die Tradition der österlichen Reiterprozessionen gelangte im Zuge der im 12. Jahrhundert von der heiligen Hedwig von Andechs inspirierten Kolonisation nach Schlesien. Dieser bayerische Brauch der Bittumritte über die Felder hat Jahrhunderte überdauert. In Benkowitz bei Ratibor wird auf diese Weise bis heute der Frühling begrüßt – ernsthaft und mit Gebet. Die Reiterprozessionen werden mit großer Ernsthaftigkeit begangen und erfüllen eine wichtige integrative Funktion.
In dem kleinen Dorf Wiersbel bei Lamsdorf fordern die Nachkommen von polnischen Neusiedler, die sterblichen Überreste der Luftwaffenpiloten als Teil der lokalen Geschichte zu würdigen. Diese Bitte zeugt von ihrer europäischen Reife, Toleranz und Offenheit gegenüber der komplexen Vergangenheit der Region. Diese Initiative war den institutionellen Eliten Oppelns offenbar zu heikel, sodass sie im Namen der politischen Korrektheit vermutlich bemüht waren, sie möglichst geräuschlos zu übergehen.
Knut Abraham (MdB), Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, beobachtet mit großer Sorge den wachsenden Zuspruch für die populistische Partei AfD, die Sympathien sowohl für extrem nationalistische Strömungen als auch für Wladimir Putin vereint. Im Gespräch mit Spectrum.direct betont Knut Abraham die Notwendigkeit, alle Kräfte zu mobilisieren, um einen weiteren Zuwachs ihres Einflusses zu verhindern.
Jeder, der durch Poremba oder von Leschnitz in Richtung Sankt Annaberg fährt, sieht die seit Jahren andauernden Renovierungsarbeiten an der dortigen die Annaberger Kalvarie. Sie werden größtenteils aus Mitteln privater Spender finanziert. Das ist keine gewöhnliche Denkmalrenovierung. Es ist ein Zeichen dafür, dass in der Region ein kollektives Verantwortungsgefühl für einen Ort erwacht und sich festigt, der seit Generationen die autochthone Identität prägt.
Mit Knut Abraham, dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, sprechen wir über die Zukunft des deutsch-polnischen Runden Tisches 2026 sowie über die Rolle der deutschen Minderheit, der Polonia und der Vertriebenenverbände – drei Gruppen, die trotz unterschiedlicher Erfahrungen heute vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
In autoritären Systemen muss der Staat niemanden physisch eliminieren, um ein Leben als weniger wert einzustufen. Es genügt, es als Kollateralschaden höherer Ziele zu behandeln. Das Buch „Ołowiane dzieci“ von Michał Jędryka hilft zu verstehen, warum die Autochthonen heute ihre Eigenständigkeit einfordern.
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