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Menschen
Politik
17.4.2026
Polen ist unser Freund!
Über Jahrzehnte wurde der Bund der Vertriebenen (BdV) in Polen kritisch wahrgenommen. Heute – so sein Präsident Stephan Mayer – setzt die Organisation auf Dialog, deutsch-polnische Annäherung und Respekt gegenüber den Polen. Ebenso wichtig ist die gemeinsame Pflege der Erinnerung und der Geschichte der ehemaligen deutschen Ostgebiete.
In Oberschlesien ist eine Politik möglich, die ohne die Trennung in Minderheit und Schlesier auskommt. Der Bürgermeister von Leschnitz, Łukasz Jastrzembski, spricht über die Entstehung einer neuen Wahlplattform, über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit schlesischen Gruppierungen sowie über eine besondere Loyalität gegenüber den Menschen, deren Familien diese Region seit Jahrhunderten mitprägen. Es ist ein Gespräch über das Schlesischsein, über Vertrauen und über eine Politik im Interesse der Region – nicht im Interesse von Auseinandersetzungen, die in Warschau geführt werden.
Die Entscheidung der Bundesregierung, die Finanzierung der Vertriebenenorganisationen sowie der deutschen Minderheiten im Ausland dem Bundesinnenministerium zu übertragen, eröffnet ein neues Kapitel der deutschen Erinnerungs- und Minderheitenpolitik. Der neue Ansatz soll den Schutz des deutschen kulturellen Erbes stärken, die Verständigungspolitik festigen und die Rolle der Minderheiten ausbauen. Im Gespräch mit Spectrum Direct spricht Prof. Dr. Berndt Fabritius über Prioritäten, Herausforderungen und die Zukunft der deutschen Gemeinschaft in Schlesien.
Dr. Natalia Klimaschka gehört zu den vier Finalistinnen des renommierten Wettbewerbs „Auslandsdeutsche des Jahres“. Teilnehmen können Frauen aus aller Welt, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben. Die Teilnahme einer Oberschlesierin an diesem Wettbewerb hat in den sozialen Medien eine Welle von Hasskommentaren ausgelöst – erschreckend in Ton und Inhalt, und letztlich gegen die gesamte schlesisch-deutsche Gemeinschaft gerichtet.
Im Frühjahr dieses Jahres beschloss der Vorstand der Stiftung Haus Oberschlesien, das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen mit dem Ruhr Museum in Essen zu „integrieren“. Der Widerstand gegen diese Pläne vereinte schlesische Autochthonen, die deutsche Minderheit, aber auch Vertriebenenorganisationen und die Polonia in Deutschland. Eine solche gemeinsame Front all dieser Gemeinschaften hat es noch nie gegeben.
Der deutsch-polnische Vertrag von 1991 garantiert sowohl der deutschen Minderheit in Polen als auch der polnischen Gemeinschaft in Deutschland eine ganze Reihe von Rechten. In vielen Punkten werden diese Rechte nicht umgesetzt, was bei beiden Gemeinschaften zu Frustrationen führt. Der VdG fordert zu Recht Gespräche zu diesem Thema am Runden Tisch.
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