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Politik
Menschen
31.3.2026

Pragmatismus oder Zweideutigkeit

Vertreter des Schlesischen Kommunalverbands wollen bei den Sejm-Wahlen ein eigenes Komitee bilden. Das Projekt soll als regionale Initiative auftreten, die den autochthonen Kreisen gegenüber offener ist, doch ins Parlament möchte man dank der für nationale Minderheiten vorgesehenen Regelung gelangen. Dies wirft die Frage nach der politischen Identität dieses Vorhabens auf.

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Geschichte
Menschen
1.3.2026

Heiligtum der Identität

Jeder, der durch Poremba oder von Leschnitz in Richtung Sankt Annaberg fährt, sieht die seit Jahren andauernden Renovierungsarbeiten an der dortigen die Annaberger Kalvarie. Sie werden größtenteils aus Mitteln privater Spender finanziert. Das ist keine gewöhnliche Denkmalrenovierung. Es ist ein Zeichen dafür, dass in der Region ein kollektives Verantwortungsgefühl für einen Ort erwacht und sich festigt, der seit Generationen die autochthone Identität prägt.

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Geschichte
Menschen
22.1.2026

Unterschiedliche Erfahrungen, gemeinsame Zukunft

Mit Knut Abraham, dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, sprechen wir über die Zukunft des deutsch-polnischen Runden Tisches 2026 sowie über die Rolle der deutschen Minderheit, der Polonia und der Vertriebenenverbände – drei Gruppen, die trotz unterschiedlicher Erfahrungen heute vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

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Geschichte
Menschen
11.1.2026

Kinder zweiter Klasse

In autoritären Systemen muss der Staat niemanden physisch eliminieren, um ein Leben als weniger wert einzustufen. Es genügt, es als Kollateralschaden höherer Ziele zu behandeln. Das Buch „Ołowiane dzieci“ von Michał Jędryka hilft zu verstehen, warum die Autochthonen heute ihre Eigenständigkeit einfordern.

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Politik
Menschen
30.12.2025

Politik „von hier“

In Oberschlesien ist eine Politik möglich, die ohne die Trennung in Minderheit und Schlesier auskommt. Der Bürgermeister von Leschnitz, Łukasz Jastrzembski, spricht über die Entstehung einer neuen Wahlplattform, über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit schlesischen Gruppierungen sowie über eine besondere Loyalität gegenüber den Menschen, deren Familien diese Region seit Jahrhunderten mitprägen. Es ist ein Gespräch über das Schlesischsein, über Vertrauen und über eine Politik im Interesse der Region – nicht im Interesse von Auseinandersetzungen, die in Warschau geführt werden.

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Identität
Menschen
29.12.2025

Identität des Ortes oder nationale Identität?

Was bedeutet heute Schlesischsein, was Deutschsein in Oberschlesien – und müssen diese beiden Identitäten zwangsläufig miteinander konkurrieren? In einem Gespräch für spectrum.direct spricht Dr. Tomasz Hutsch, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Regios, über die Identität des Ortes, die Situation der deutschen Minderheit sowie über mögliche Formen der Zusammenarbeit jenseits milieubedingter Trennlinien. Es ist eine vertiefte, stellenweise auch polemische Reflexion über Sprache, Erinnerung und die Zukunft einer Region, die – wie der Gesprächspartner betont – im europäischen Maßstab einzigartig bleibt.

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