Der Deutsche als Feind auf politische Bestellung

Eine Rhetorik, für die die Schlesier zahlen werden

Der neue Energieminister in der polnischen Regierung, Piotr Masłowski, stammt aus Rydultau und ist Schlesier.Im Gespräch mit Spectrum.Direct spricht er über seine Sorge angesichts der politischen Instrumentalisierung antideutscher Stereotype. Die Folgen dieser Politik könnten gravierende Auswirkungen auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation in Polen haben. Der Minister warnt zudem davor, dass Schlesier und die deutsche Minderheit zu den ersten Opfern einer möglichen Eskalation werden könnten.

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Wojciech Olanin

Herr Minister, Sie stammen aus Rydultau und leben in Rybnik. Sie haben autochthone Wurzeln. Welche Gefühle lösen die antideutschen Äußerungen mancher Politiker bei Ihnen aus?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schlesier oder Angehörige der deutschen Minderheit im Sinne eines aus dem 20. Jahrhundert bekannten Prinzips der Kollektivhaftung zu Geiseln eines fremden Staates gemacht werden könnten. Wir dürfen jedoch nicht unterschätzen, dass sich die negative Wahrnehmung von Deutschen, der deutschen Minderheit oder auch der Schlesier selbst verstärken kann. Sollte es zu neuen polnisch-deutschen Spannungen kommen, könnten beide Gemeinschaften starkem Druck, Misstrauen und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt werden.

In einer Atmosphäre politischer Hysterie genügt es schließlich, anzudeuten, jemand habe Familie in Deutschland, einen Großvater in der Wehrmacht, eine doppelte Identität oder einen anderen Blick auf die Geschichte, um seine Loyalität gegenüber Polen infrage zu stellen. Genau so funktioniert Kollektivhaftung: Ein Mensch wird nicht mehr nach seinen Ansichten und Handlungen beurteilt, sondern nach der Gruppe, der man ihn zurechnet.

Woher kommt die heutige antideutsche Rhetorik?

Sie ist zu einem ritualisierten Instrument geworden, mit dem ein Teil der politischen Rechten seine Anhängerschaft konsolidiert. Für mich ist die antideutsche Rhetorik ein verantwortungsloses Instrument des Machterwerbs. Deutschland ist ein bequemer Schreckgespenst. Mit ihm lassen sich historische Ängste, Gefühle erlittenen Unrechts und Bedrohungsgefühle mobilisieren, während man sich selbst als einzigen Verteidiger des nationalen Interesses darstellen kann.

Das Paradoxe daran ist, dass gerade jene Milieus, die sich als besonders antikommunistisch präsentieren, einen beträchtlichen Teil der Sprache und Denkweise übernommen haben, die von der kommunistischen Propaganda geschaffen wurde. Nach 1945 stellten die neuen Machthaber Deutschland als dauerhafte, existenzielle Bedrohung dar, vor der Polen ausschließlich durch das Bündnis mit der Sowjetunion geschützt werden könne. Das Feindbild sollte die Herrschaft legitimieren und die Gesellschaft um die aufgezwungene Ordnung mobilisieren.

Heute haben sich die politischen Akteure verändert, der Mechanismus aber ist erstaunlich ähnlich geblieben. Deutschland wird weiterhin als ein Staat dargestellt, der auf die polnische Souveränität lauert, uns unterwerfen und einen geheimen Plan gegen uns verwirklichen will. Mit einer realistischen Bewertung der Wirklichkeit hat das wenig zu tun. Diese Erzählung ist eine Folge stereotypen Denkens und der bewussten Instrumentalisierung historischer Ressentiments.

Stereotypes Denken? Was genau meinen Sie damit?

Ein Stereotyp ist ein vereinfachtes, kollektives Urteil über eine andere Gruppe. Es beschreibt nicht deren tatsächliche Vielfalt, sondern reduziert Millionen Menschen auf einige angeblich gemeinsame und unveränderliche Eigenschaften. Der Deutsche soll also immer arrogant, expansiv, unehrlich und Polen gegenüber feindselig sein – unabhängig davon, wer er ist, was er denkt und welche Erfahrungen er gemacht hat.

Stereotype übernehmen wir aus unserem Umfeld und von Politikern. Oft beginnen wir, sie für etwas Natürliches zu halten, obwohl wir selbst keinerlei Erfahrungen gemacht haben, die sie bestätigen würden. Ihre Kraft beruht auf Emotionen. Sie vereinfachen eine komplizierte Welt, indem sie sie in „uns“ und „die anderen“ aufteilen, ermöglichen es, einen vermeintlichen Feind zu erkennen, und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit innerhalb der eigenen Gruppe.

Gerade deshalb sind sie ein so attraktives politisches Instrument. Ein Politiker muss komplizierte Probleme nicht erklären und für eigene Fehler keine Verantwortung übernehmen. Es genügt, einen Fremden zu benennen, dem man die Schuld zuschreiben kann. Ein ständig wiederholtes Stereotyp beginnt schließlich als selbstverständliche Wahrheit zu funktionieren, obwohl es völlig von der Realität losgelöst sein kann.

Welche Folgen hat ein solches stereotypes Denken für das politische Leben?

Es entstehen Ressentiments und mitunter regelrechter Hass. Das Stereotyp beginnt politische Entscheidungen, gesellschaftliches Verhalten und die Definition staatlicher Interessen zu beeinflussen. Genau mit einer solchen Situation haben wir es heute in Polen zu tun.

Die deutschen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs infrage zu stellen, wäre idiotisch. Die Deutschen als Nation haben sich mit einer Schande beladen, deren Folgen noch über Jahrhunderte Teil der Geschichte bleiben werden. Kein vernünftiger Mensch stellt das infrage. Völliger Unsinn wäre es jedoch, die Bereitschaft, jene Verbrechen zu begehen, auf die heutige deutsche Gesellschaft zu übertragen.

Die Deutschen von heute haben eine andere Sensibilität, andere Ziele und ein umfassendes Bewusstsein dafür, zu welcher Tragödie und nationalen Schande nationalistische Exzesse geführt haben. Das Deutschland von heute mit dem Bild von vor achtzig Jahren zu überziehen, ist nicht nur Manipulation. Es zeugt auch von Ignoranz und Dummheit.

Die antideutschen Stimmungen sind allerdings häufig gerade in jenen Regionen am stärksten, die am wenigsten direkten Kontakt zu Deutschland haben.

Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Zu den größten Gegnern Deutschlands gehören mitunter landwirtschaftlich geprägte Milieus aus Ostpolen, die gleichzeitig zu den größten Nutznießern europäischer Fördermittel gehören – und damit indirekt auch des deutschen Beitrags zum EU-Haushalt.

Stereotype entwickeln sich dort am leichtesten, wo persönliche Erfahrungen fehlen. Wer noch nie einem Deutschen begegnet ist, kann ohne große Widerstände nahezu jede Geschichte über ihn glauben. Ich selbst bin ein Mensch des Grenzlandes und betrachte diese Beziehungen deshalb aus einer anderen Perspektive. Ich weiß, dass hinter nationalen Erzählungen konkrete Menschen, Familien, Unternehmen und alltägliche Beziehungen stehen.

Deshalb ist das Deutschlandbild in Schlesien und in den Grenzregionen deutlich positiver. Hier sind die polnisch-deutschen Beziehungen kein abstrakter Konflikt, den man im Fernsehen verfolgt. Für viele Schlesier sind Deutsche Verwandte, Freunde, Nachbarn oder Geschäftspartner. Einen Deutschen mit einem Ungeheuer des Deutschen Ordens zu vergleichen, ruft hier meistens nur Belustigung hervor.

Die polnisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen sind sehr eng. Nach jeder Logik müssten sie die gegenseitigen Beziehungen stabilisieren. Trotzdem geschieht das nicht. Warum?

Weil das kurzfristige politische Interesse rechter Politiker wichtiger geworden ist als die elementarsten Interessen des Staates.

Natürlich braucht Deutschland den polnischen Markt, polnische Unternehmen, Dienstleistungen und Arbeitskräfte. Aber Polen ist noch stärker von der deutschen Wirtschaft abhängig. Ich stütze mich gern auf Zahlen. Rund 25 Prozent der polnischen Exporte gehen nach Deutschland. Wirtschaftsberichte sprechen davon, dass zehn Prozent der Arbeitsplätze in Polen der Zusammenarbeit mit Deutschland zu verdanken sind. Wir sprechen hier über die materielle Lebensgrundlage von Millionen Menschen.

Die antideutsche Rhetorik trifft also nicht irgendein abstraktes Deutschland, sondern polnische Arbeitnehmer, Unternehmer und Kommunen. Sie sind es, die für den Vertrauensverlust und die Schwächung der Zusammenarbeit bezahlen.

Aber wie genau? Nur weil jemand im Fernsehen Unsinn erzählt, müssen daraus doch noch keine realen wirtschaftlichen Folgen entstehen.

Es ist genau umgekehrt. Die Narrative in den polnischen Medien sind in Deutschland keineswegs unbekannt. Sie werden aufmerksam verfolgt und analysiert. Ich spreche mit deutschen Politikern über die polnische Medienberichterstattung und kann Ihnen versichern, dass sie sehr gut informiert sind.

Worte schaffen eine Atmosphäre, und diese Atmosphäre beeinflusst konkrete Entscheidungen. Polen konkurriert um Investitionen mit Tschechien, Ungarn, Rumänien und sogar der Türkei.

Ein Investor, der Hunderte Millionen Euro ausgeben will, prüft sehr genau, in welchem Land er sein Kapital investiert, welche Stimmung dort herrscht und wie seine Mitarbeiter behandelt werden.

Wenn ein deutsches Unternehmen sieht, dass in Polen systematisch antideutsche Emotionen geschürt werden, kann es zu dem Schluss kommen, dass es sicherer ist, Arbeitsplätze anderswo zu schaffen. Dafür braucht es weder einen offiziellen Boykott noch politische Sanktionen. Es genügt eine Reihe von Entscheidungen, die in den Vorstandsetagen der Unternehmen getroffen werden. Die Fabrik entsteht in Tschechien, das Logistikzentrum in der Slowakei und die Forschungsabteilung in Rumänien. Polen wird möglicherweise nicht einmal erfahren, wie viele Investitionen es aufgrund einer Atmosphäre verloren hat, die es selbst geschaffen hat.

Es überrascht, dass es im Bereich der Rüstungsproduktion praktisch keine polnisch-deutsche Zusammenarbeit gibt. Das ist ein weiterer Punkt, der wenig logisch erscheint. Woher kommt dieser Widerstand?

Tatsächlich könnte sich der polnische Verteidigungssektor in Zusammenarbeit mit der deutschen Industrie wesentlich effizienter entwickeln. Von großer Bedeutung sind dabei die Vereinheitlichung der Bewaffnung, gemeinsame Systeme, die Kompatibilität der Ausrüstung sowie die Zusammenarbeit bei ihrer Wartung.

Man darf auch die politische Bedeutung einer solchen gegenseitigen Abhängigkeit nicht unterschätzen. Der wechselseitige Zugang zu Ressourcen sowie die Verknüpfung von Produktion und Wartung militärischer Ausrüstung wirken stabilisierend auf die Beziehungen zwischen Staaten. Wenn zwei Länder in zentralen Bereichen der Verteidigungsindustrie voneinander abhängig sind, wird es erheblich unwahrscheinlicher, dass diese Fähigkeiten gegeneinander eingesetzt werden.

Gerade in diesem Bereich entwickelt sich die polnisch-deutsche Zusammenarbeit jedoch außergewöhnlich langsam. Die polnischen Vorbehalte stoßen in Deutschland auf erhebliches Unverständnis, und eine solche Politik schadet dem polnischen nationalen Interesse.

Aber erst vor wenigen Wochen, am 17. Juni 2026, wurde doch ein weitreichendes Abkommen über die militärische Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland unterzeichnet. Es sieht eine Intensivierung der gemeinsamen Rüstungsproduktion und einen Technologietransfer vor, regelt die Nutzung logistischer Infrastruktur und schafft außerdem Grundlagen für die tägliche militärische Zusammenarbeit. Wo sieht Herr Minister also das Problem?

Vielen Dank, dass Sie dieses Thema ansprechen. In Deutschland wurde das erwähnte Abkommen im deutschen Gesetzblatt veröffentlicht, während sein vollständiger Wortlaut in Polen noch immer nicht offiziell bekannt gemacht wurde. Das alles erweckt den Eindruck, als hätte die Regierung Angst vor einer Welle der Kritik, weil sie ein derart weitreichendes Abkommen mit Deutschland unterzeichnet hat.

Dieses Abkommen ist jedoch völlig unzureichend. Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben bereits vor langer Zeit Abkommen geschlossen, die die Parteien dazu verpflichten, sich im Ernstfall unverzüglich gegenseitig Hilfe und Unterstützung mit allen ihnen zur Verfügung stehenden militärischen Mitteln zu leisten. Auch die militärische Zusammenarbeit auf operativer Ebene ist dort unvergleichlich stärker integriert. Und diese Staaten schließen solche Vereinbarungen, obwohl sie keiner unmittelbaren Bedrohung ausgesetzt sind.

Paradoxerweise verfügen auch wir über ähnliche Vereinbarungen zur sofortigen gegenseitigen Hilfe mit Frankreich und Großbritannien. Das Abkommen mit Deutschland geht weniger weit.

Dabei könnten Garantien Deutschlands eines Tages von entscheidender Bedeutung sein. Im Osten hat Polen einen unberechenbaren Aggressor, der Polen potenziell angreifen könnte.

Und mehr noch: Mit einem derart rasanten Anstieg der Unterstützung für die prorussische AfD in Deutschland hatte zuvor niemand gerechnet. Sollte die AfD 2029 in Deutschland an die Macht kommen, könnte die Bereitschaft der Bundesrepublik, Polen zu helfen, äußerst gering sein. Ein solches Abkommen wäre dann eine sehr wichtige Absicherung.

Und genau das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein kurzsichtiger Kampf um die Macht den elementarsten Interessen des Staates schadet.

Glauben Sie Herr Minister, dass theoretisch die Möglichkeit besteht, dass Polen die bedingungslose Unterstützung Deutschlands in einem Konflikt mit Russland verliert?

Natürlich. In Deutschland wird derzeit sehr emotional darüber diskutiert, in welchem Maße sich der Staat an der Stärkung der NATO-Ostflanke beteiligen sollte, insbesondere in den baltischen Staaten, aber auch in Polen.

Ein noch größerer Teil der deutschen Gesellschaft ist heute der Ansicht, die Ukraine müsse ihrem eigenen Schicksal überlassen werden, weil die russische Invasion möglicherweise Polen und Mitteleuropa unmittelbar bedrohe, Deutschland selbst aber am wenigsten. Es gibt starke Stimmen, die sagen, dass das Engagement auf Seiten der Ukraine nicht nur den grundlegenden wirtschaftlichen Interessen Deutschlands schade, sondern auch enorme Summen koste – Geld, das in Deutschland selbst für die Verbesserung des Lebensstandards ausgegeben werden sollte.

Derzeit ruft die in den Umfragen stärkste politische Partei Deutschlands, die AfD, offen zu einem neuen Bündnis mit Russland auf. Ich habe den Eindruck, dass rechte Politiker nur in sehr begrenztem Maße begreifen, dass ein neues Rapallo zunehmend wahrscheinlicher wird.

Im polnischen Diskurs dominiert ein grotesker Widerspruch. Einerseits sollen die Deutschen böse sein, die Polen hassen und eine Bedrohung darstellen. Andererseits geht man davon aus, dass sie ihre historischen Fehler verstanden hätten und gegenüber Polen zur Loyalität verpflichtet seien. Wie lässt sich das miteinander vereinbaren?

In den deutschen Medien herrscht derzeit tatsächlich eine beinahe frenetische Begeisterung für Polen. Das Land wird als modern, dynamisch wachsend und von gut ausgebildeten, unternehmerischen Menschen bewohnt dargestellt. Das wachsende wirtschaftliche Potenzial Polens erzeugt in Deutschland Respekt, aber auch immer größeres Interesse.

Das ist jedoch trügerisch. Es gibt keinerlei Garantie dafür, dass es immer so bleiben wird. Die Abneigung gegen Polen hat in Deutschland eine jahrhundertealte Tradition, insbesondere in der politischen Kultur des alten Preußen. Es ist gut, dass sie heute nahezu vollständig aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein verdrängt worden ist. Aber genauso, wie niemand mit einer so raschen Rechtsverschiebung in der deutschen Politik gerechnet hat, können auch antipolnische Ressentiments aus der Zeit Bismarcks sehr schnell wiederaufleben. Die antideutsche Hysterie in Polen bedeutet, den schlafenden Wolf zu wecken.

Die deutsche Rechte könnte irgendwann sagen: Wenn die Polen uns seit Jahren als Feinde darstellen, uns beleidigen und uns die schlimmsten Absichten unterstellen – warum sollten wir sie dann unterstützen?

Was müsste getan werden, um diese Spirale aufzuhalten?

Mit Angst und Feindseligkeit kann man eine Zeit lang politische Unterstützung mobilisieren, aber die Konsequenzen trägt letztlich immer die Gesellschaft. Wenn die Spirale gegenseitiger Abneigung erst einmal in Gang kommt, werden gewöhnliche Menschen, Unternehmer und die Bewohner der Grenzregionen die Folgen am stärksten zu spüren bekommen – insbesondere die Schlesier und die deutsche Minderheit in Polen. Genau davor habe ich am meisten Angst. Das habe ich bereits gesagt.

Ich bedauere insbesondere, dass sich die Organisationen der deutschen Minderheit in dieser Angelegenheit nicht entschieden genug zu Wort melden. Sie tun so, als würde nichts geschehen.

Wir brauchen Persönlichkeiten mit Autorität, die sich diesem Narrativ mutig entgegenstellen.

Hinzu kommt, dass die antideutsche Rhetorik inzwischen ein solches Ausmaß erreicht hat, dass nur wenige Politiker den Mut haben, klar zu sagen: Ihre Folgen treffen vor allem Polen selbst.

Vorerst wird der Ton der Beziehungen von antideutschen Politikern bestimmt, die die Produkte der deutschen Automobilindustrie mehr lieben als ihre Mitmenschen und zum Einkaufen in deutschen Trainingsanzügen in Berliner Einkaufszentren fahren. Paranoia.

Herr Minister, vielen Dank für das Gespräch!

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Sebastian Fikus