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Bräuche
Identität
27.11.2024
Gespenster in der Bibliothek
Das schlesische Kulturerbe besteht nicht nur aus herausragenden literarischen Werken oder Gemälden. Hunderte von Jahren lebte die einheimische Bevölkerung in einer Welt mit eigenen archaischen Befürchtungen und Faszinationen. Viele dieser Ängste hatten ihre Wurzeln noch in der heidnischen Zeit. Später existierten die beiden Systeme jahrhundertelang parallel, konvergierten und beeinflussten sich gegenseitig. Dr. Marek Dziony versucht, diese kulturelle Erbe vor dem Vergessen zu bewahren. In der Eichendorff-Bibliothek hat er eine Kulisse geschaffen, in der schlesische Wassermänner, Nixen, Zwerge und Hexen zum Leben erwacht sind.
Auf dem Kongress der Polnisch-Deutschen und Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Bielitz-Biala wurden Fragen über das internationale Sicherheitssystems geäußert. Die neue politische Situation in Deutschland stellt vor polnisch-deutschen Organisationen, der Polonia und der Minderheit eine neue, wichtige Aufgabe. Der Aufbau persönlicher und organisatorischer Netzwerke gewinnt an neuer Bedeutung.
Der aus Seidenberg bei Görlitz stammende Jacob Böhme war der erste bedeutende deutsche Denker, der in deutscher Sprache schrieb. Er gilt daher als der Vater der deutschen Philosophie. Böhme wurde wegen seiner Ansichten mehrmals in Haft genommen. In seiner Heimatstadt wurde eine Ausstellung eröffnet die den Titel „Lilienzeit. Der mystische Philosoph Jacob Böhme und die Erneuerung der Welt“ trägt. Die Ausstellung präsentiert das Werk dieses herausragenden Denkers.
In Breslau ist der bewusste Rückgriff auf die deutsche Vergangenheit und das Verständnis für sie als ein dauerhaftes Element der zeitgenössischen Identität selbstverständlich geworden. In Oppeln war das lange Zeit anders. Aufgrund der Präsenz einer Minderheit, war und ist der Widerstand gegen die Deutschen unvergleichbar stärker. Aber auch hier geschieht ein Wandel.
Die Autochthonen in Oberschlesien sehen sich meist entweder als Schlesier oder als Deutsche. Der preußische Staat ist in Vergessenheit geraten, und kaum jemand identifiziert sich noch mit ihm. Ganz anders ist die Situation in dem tschechischen Teil Oberschlesiens. Dort ist der Staat von Wilhelm II. für viele der Schlüssel zur Identität. Diese Traditionen werden auch aktiv gepflegt.
Eine Voraussetzung für das Überleben der deutschen Minderheit ist ihre Kontinuität. Die Einführung junger Menschen in die Aktivitäten der Organisation ist dabei sehr wichtig. Dem Bund der Jugend der Deutschen Minderheiten (BJDM) kommt hier eine wichtige Rolle zu. Unsere Reporterin Emilia Labocha wollte herausfinden, wie die Organisation von innen aussieht.
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